Bisherige Unternehmungen

Herner Tierschutzjugend übernimmt Patenschaft für Sibirischen Tiger

Patenschaft für Sibirischen Tiger

Patenschaft für Sibirischen Tiger

Die Herner Tierschutzjugend e.V. führt gegen das Aussterben heimischer Tierarten seit über fünf Jahrzehnten eine Vielzahl von praktischen Maßnahmen durch. Doch nun wollten die jungen Tierschützer auch Tieren helfen, die nicht in unseren Regionen vorkommen. So übernahmen sie eine Patenschaft des WWF für den Schutz des Sibirischen Tigers. Die ist möglich durch von den Kids gesammeltes Geld.
Vor hundert Jahren gab es von den Sibirischen Tigern noch Tausende auf diesem Erdball. Heute sind es noch höchstens 450. So sind diese wunderschönen Tiere akut vom Aussterben bedroht. Er wird nach wie vor gnadenlos wegen seines Felles und der Knochen gejagt und grausam getötet.
Mit der Patenschaft unterstützt die Herner Tierschutzjugend Anti-Wilderer-Brigaden in der Amur-Region im Osten Russlands, die so versuchen, den skrupellosen Geschäftemachern das Handwerk zu legen. Ebenso werden weitere Schutzgebiete ausgewiesen. Doch nicht allein die Jagd kann verantwortlich für das Aussterben dieser Katzenart im Amur-Gebiet sein, sondern auch die rücksichtslosen Abholzaktionen und die damit verbundene Zerstörung der Wälder trägt dazu bei.
Um diese Artenschutzmaßnahme auch weiterhin unterstützen zu können sucht die Herner Tierschutzjugend weiterhin Spender und Fördermitglieder.

 

Keine Exoten in´s Wohnzimmer.

Keine Exoten in's Wohnzimmer

Keine Exoten in’s Wohnzimmer

Anlässlich eines Wochenendseminars der Herner Tierschutzjugend e.V. Mitte November 2011 zum Thema Exotenhaltung haben sich 17 Kinder und Jugendliche mit der Problematik der Haltung, Wildfang, Transport und Handel von Tieren besonders aus fremden Ländern auseinandergesetzt. 80 Millionen Exoten fristen ihr Leben in deutschen Wohnzimmern. Das sind z.B. einige Tausend Krokodile, 100.000 Giftschlangen und mehr als 200.000 Riesenschlangen. Mal abgesehen davon, dass die Tiere kaum artgerecht gehalten werden können ist der Weg bis in die heimische Stube für die Tiere eine grauenhafte Tortur. Oft werden z.B. Warane in Obstkisten, Schlangen in Videokassettenhüllen, Papageien-Eier in Spezial-BH´s u.s.w. nach Deutschland geschmuggelt. Gewissenlose Geschäftemacher erhoffen sich enorme Gewinne durch die Plünderung der Natur. 50 Prozent der Wildfänge sterben bevor die Tiere in den Verkauf gelangen.

Das Land Hessen hat als einziges Bundesland seit 2007 die Haltung bestimmter Exoten verboten. Dringender Handlungsbedarf besteht in allen anderen Ländern. Immer häufiger werden Tierbörsen veranstaltet, wo in Plastikbecher Skorpione, Reptilien, Schildkröten, Spinnen, Schlangen u.a. angeboten werden. Schnell angeschafft muss doch bald der Tierfreund einsehen, dass er mit der Haltung überfordert ist und setzt das Wildtier aus, welches in der heimischen Flora und Faune erhebliche Schäden anrichtet. Auch Tierheime erhalten immer häufiger Exoten.

In Anbetracht, dass Weihnachten wieder eine große Anzahl von Tieren über den Gabentisch gereicht werden möchten die Herner Tierschützer dringend dafür appellieren, sich die Anschaffung generell von allen Tieren sehr genau zu überlegen. Mit dem Kauf von vielen exotischen aber auch einheimischer Tiere wird unbewusst grausame Tierquälerei unterstützt.

Frank Freisewinkel

“Leid ohne Mitleid – Tierversuche für Kosmetika“
Seminar der Herner Tierschutzjugend vom 5.-7. Februar 2010 in Heinzberg/Sauerland

Tierversuche ohne Kosmetika

Tierversuche ohne Kosmetika

Zu einem Seminar zum Thema “Leid ohne Mitleid – Tierversuche für Kosmetika“ trafen sich Kinder und Jugendliche der Herner Tierschutzjugend vom 5.-7. Februar 2010 in Heinsberg/Sauerland.
Das Seminar begann damit, dass die Heranwachsenden zusammen alle ihre Kosmetika aus ihrem Kulturbeutel auspackten und danach begutachteten, ob sie von Firmen hergestellt wurden, die Tierversuche durchführen. Grundlage war die Positivliste des Deutschen Tierschutzbundes. Mit Schrecken mussten die jungen Tierschützer feststellen, dass sie durch den Kauf ihrer Deos, Cremes, Shampoos u.v.m. die Durchführung von grausamen Tierqualen unterstützt haben.
Es folgte eine Auseinandersetzung mit der Problematik von Tierversuchen nicht nur im kosmetischen Bereich anhand eines Filmes und ausgiebiger Diskussion. Es wurde deutlich, dass es äußerst fragwürdig ist, ob Tierversuche auf den Menschen übertragbar sind und ob sogar durch das Ausbleiben von alternativen Testmethoden z.B. an Zellkulturen wissenschaftliche Fortschritte behindert werden. Ebenfalls wurde deutlich, dass der wirtschaftliche Aspekt zur Gewinnmaximierung ein erheblicher Aspekt zur Durchführung von Tierversuchen z.B. in der Pharmaindustrie ist.
Am nächsten Tag machten sich die Kids daran, selber tierversuchsfreie Kosmetika aus Naturprodukten herzustellen. Es wurden Gesichtsmasken, Farbstifte, Deos und Hautcremes hergestellt. Schnell wurde deutlich, wie einfach es ist, Pflegeprodukte ohne Tierqualen zu produzieren.
Natürlich wurde während des Seminars nicht nur diskutiert und gebrutzelt. Die Kids stellten auch ihre vegetarischen und vollwertigen Mahlzeiten selber her. Auch der Besuch eines Freizeitbades gehörte genauso wie ein Spieleabend zum Programm.
Das nächste Seminar der Herner Tierschutzjugend wird im Juni 2010 zum Thema „Tierschutz draußen“ stattfinden.

Frank Freisewinkel